Dashboard
Das Dashboard zeigt den aktuellen Betriebsstatus auf einen Blick. Die vier Karten oben geben Ihnen eine schnelle Übersicht:
- Heute — Wie viele Aufträge wurden heute bereits verarbeitet.
- Seiten heute — Die Gesamtzahl der heute geprüften PDF-Seiten.
- Diesen Monat — Auftragsvolumen des laufenden Monats inkl. Abrechnungsbetrag.
- Nächster Batch — Wann der nächste automatische Proofing-Durchlauf startet (— um — Uhr).
Der Aktivitäts-Feed rechts neben den Karten zeigt alle Ereignisse in Echtzeit — jeder verarbeitete Auftrag, jede Statusänderung erscheint dort sofort.
Fortschrittsbalken tauchen automatisch auf, sobald ein Workflow läuft, und verschwinden nach Abschluss.
Internes Proofing starten
Klicken Sie auf den grünen Button, um alle bereitstehenden PDFs sofort zu verarbeiten:
Internes Proofing starten
Was dabei passiert:
- Alle Quellordner werden nach neuen PDFs durchsucht.
- Jede PDF wird auf den sichtbaren Inhalt zugeschnitten.
- Die zugeschnittene Datei wird an den Proof-Drucker weitergeleitet.
- Das Ergebnis erscheint unterhalb des Buttons.
Dieser Workflow läuft auch automatisch (—) — Sie müssen ihn also nicht manuell starten, wenn der Zeitplan passt.
Verlag-Proofs verarbeiten
So funktioniert die Pipeline: Der Verlag reicht Proof-Aufträge über ein Wrike-Formular ein. Wrike setzt den Projektstatus auf „Neu" und sendet automatisch ein Signal an LIDO. LIDO verarbeitet den Auftrag dann selbstständig — ohne manuelles Zutun.
Verlag-Proofs verarbeiten
Was dabei passiert:
- PDFs werden aus Wrike heruntergeladen und analysiert.
- Jede Datei wird dem passenden Drucker-Hotfolder zugeordnet.
- Wrike-Status und Preisinformationen werden automatisch aktualisiert.
Wann den Button nutzen: Nur wenn die Verbindung zu Wrike unterbrochen war (z.B. Tailscale war gestoppt) und Aufträge in der Zwischenzeit eingegangen sind. Der Button prüft Wrike auf offene Aufträge und startet die Verarbeitung manuell.
Im Normalbetrieb müssen Sie diesen Button nicht klicken — alles läuft automatisch über die Wrike-Verbindung.
Datenchecks verarbeiten
So funktioniert die Pipeline: Der Verlag reicht Druckdaten über ein Wrike-Formular ein. Wrike setzt den Status auf „Neu" und LIDO beginnt automatisch mit der Prüfung. Nach Abschluss erhält der Satzdienstleister den Prüfbericht per E-Mail.
Datenchecks verarbeiten
Die Prüfung läuft in bis zu drei Stufen:
- Stufe 1 — Automatik: Technische Prüfung. Bericht wird automatisch erstellt und per E-Mail versandt.
- Stufe 2 — KI-Sichtung: Zusätzlich visuelle Prüfung durch KI. Auffälligkeiten werden im Bericht markiert.
- Stufe 3 — Manuelle Prüfung: Ein Mitarbeiter prüft die Dateien in Wrike. Wenn alle Dateien auf „Manuell überprüft" stehen, erstellt LIDO den Abschlussbericht und versendet die E-Mail.
Wann den Button nutzen: Nur wenn die Verbindung zu Wrike unterbrochen war und Aufträge verpasst wurden. Im Normalbetrieb läuft alles automatisch.
Status-Farben
Farbige Punkte in der Titelleiste und auf den Karten zeigen den aktuellen Systemstatus:
Grün — Alles in Ordnung, System läuft normal.
Rot — Fehler oder Verbindung unterbrochen. Handlungsbedarf.
Gelb — Warnung, z. B. Lizenz läuft bald ab oder Speicherplatz knapp.
Grau — Status unbekannt oder Dienst inaktiv.
Die Punkte in der Titelleiste stehen für:
- Datenaustausch — Netzlaufwerk für eingehende Druckdaten
- Proof — Netzlaufwerk für den Proof-Drucker
- pdfToolbox — Prüf-Software (muss aktiv sein)
- Tailscale — Sichere Verbindung zu Wrike
- Live — Echtzeit-Verbindung zum LIDO-Server
Netzlaufwerke
Die Netzlaufwerke müssen eingebunden (online) sein, damit Proofs und Datenchecks verarbeitet werden können. Der Verbindungsstatus wird auf der Übersichtsseite angezeigt:
Wenn ein Laufwerk als Offline angezeigt wird:
- Prüfen Sie, ob das Netzwerk erreichbar ist.
- Klicken Sie auf Netzlaufwerke verbinden — der Server versucht, alle Laufwerke neu einzubinden.
- Wenn das Problem bestehen bleibt, starten Sie den Mac neu.
Typische Situation: Nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand sind Netzlaufwerke manchmal kurz nicht erreichbar. Ein Klick auf "Verbinden" reicht dann meist aus.
Tailscale
Tailscale stellt die sichere Verbindung her, über die Wrike neue Aufträge an LIDO übermittelt. Ohne aktive Tailscale-Verbindung können keine neuen Datencheck- oder Proof-Aufträge empfangen werden.
Den Status sehen Sie am Tailscale-Punkt in der Titelleiste sowie auf der Systemkarte in den Einstellungen.
Wenn Tailscale gestoppt ist, erscheint ein Button zum Starten:
▶ Starten
Klicken Sie darauf, um Tailscale zu starten. Der Punkt wechselt innerhalb weniger Sekunden auf Grün.
Problemlösung
| Problem | Lösung |
| Netzlaufwerke offline |
Auf "Netzlaufwerke verbinden" klicken. Falls nicht erfolgreich: Mac neu starten. |
| Tailscale-Punkt ist grau oder rot |
In den Einstellungen unter "System" auf "Starten" klicken. Falls das nicht hilft: Tailscale-App manuell öffnen. |
| Neue Wrike-Aufträge kommen nicht an |
Tailscale-Status prüfen (grün?). Dann manuell "Datenchecks verarbeiten" oder "Verlag-Proofs verarbeiten" klicken. |
| Aufträge stehen lange in der Warteschlange |
Netzlaufwerke und Tailscale prüfen. Wenn beides grün ist: Server neu starten (Einstellungen → System). |
| pdfToolbox-Punkt ist rot |
pdfToolbox-Lizenz prüfen. Ggf. Server-Neustart. Bei anhaltenden Problemen: Administrator kontaktieren. |